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Forum Treffpunkt Leben / Geist und Glaube / Parapsychologie / Geistheilung und Transkommunikation
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Geistheilung und Transkommunikation
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Bernhard Offline
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Beiträge: 1.209
Registriert seit: 16 08 2008
Beitrag: #1
Geistheilung und Transkommunikation
George Meek, wurde 1910 in Springfield, Ohio, geboren, und erwarb 1932 seinen B.Sc. in Engineering an der Universität von Michigan. Im Alter von 24 Jahren heiratete er Jeannette Duncan, die ihm drei Söhne schenkte. Seine berufliche Laufbahn als Ingenieur der Klima- und Entsorgungstechnik, Präsident mehrerer Industrieunternehmen und Mitglied der 'New York Academy of Sciences' ist auch durch eine Reihe weltweit erteilter Patente gekennzeichnet, deren Auswertung ihm die Finanzierung seiner grenzwissenschaftlichen Forschungen ermöglichte. Diese führten ihn auf vielen Reisen, oft gemeinsam mit Ärzten, Psychiatern, Naturwissenschaftlern und Parapsychologen in mehrere Länder, um 'vor Ort' Phänomene zu studieren, die dem reduktionistischen wissenschaftlichen Weltbild widersprechen. Nach Jeannettes Tod im Jahr 1990 zog sich George Meek aus gesundheitlichen Gründen von der Öffentlichkeit zurück. Seine letzten Pläne galten der Herausgabe der medialtelepatisch und instrumentell vermittelten Kontakte mit seiner verstorbenen Ehefrau, die er 'drüben' wiederzufinden hoffte. George folgte ihr zu Beginn des Jahres 1999.

Seine langjährigen Bemühungen, zur Aufklärung des 'Geheimnisses des Natur des Menschen' beizutragen, konzentrierten sich vorwiegend auf die 'paranormale Heilung' und die 'Transkommunikation'.

Geistheilung

In der schnellebigen Moderne scheint es unvermeidlich, daß die Arbeiten der Pioniere alsbald der Vergessenheit anheimfallen. Als Meek 1977 das umfassende Werk 'Healers and the Healing Process' (Heiler und der Heilprozeß) herausgab, in dem 14 wissenschaftliche Mitarbeiter aus 6 Ländern, unter Ihnen Alfred Stelter und Hans Naegeli-Osjord, ihre in 7 Jahren gewonnenen Erfahrungen auf dem noch jungen Gebiet der geistigen Heilung darstellten, hätte wohl niemand gewagt, die weitere Entwicklung vorauszusagen. Das ins Deutsche, Holländische, Portugiesische und Hebräische übersetzte Buch ist heute als Pionierleistung und als frühe Forderung eines Paradigmenwechsels nicht nur der Medizin zu bewerten. Meek und Mitarbeiter stellen dem reduktionistischen Modell des Menschen eine komplexere, im Geistigen verankerte Struktur entgegen. Sie berichten in sechs Kapiteln über paranormales Heilen in Brasilien, England, USA, UdSSR und auf den Philippinen, über die Realität 'heilender Energien', Praxis und Probleme der Unterweisung im Heilen, eine Allgemeine Theorie des Heilungsvorgangs und abschließend über Herausforderungen und Chancen in Medizin, Kirche und Wissenschaft.

Es gibt keine bessere Darstellung der diesbezüglichen Meek'schen Vorstellungen als die umfassende 'Hypothese der Natur des Menschen', die er auf dem '1. Internationalen Symposium über das Mind-Matter-Interface des Menschen' 1985 in Sao Paulo vorgetragen und im Konsens mit 16 Fachgelehrten 1989 in verbesserter Form herausgegeben hat. Wesentliche Inhalte sind hier in 12 Punkten zusammengefaßt.

1. Der physische Körper des Menschen besteht im derzeitigen Modell aus einem optisch-elektronisch-biochemischen Mechanismus. Diesen Körper durchdringt ein unsichtbarer anderer 'Körper', ein Komplex von Energiefeldern, von denen einige die Materie des phy­sischen Körpers zu 'organisieren' und seine Funktionen zu steuern und zu regeln scheinen.

2. Vor 2000 Jahren sagte der Apostel Paulus: “Der Mensch besitzt einen physischen Leib und einen geistigen Leib." Den letzteren bezeichnen wir heute als subtilen, ätherischen, bioplasmatischen, mentalen oder spirituellen Körper.

3. Es ist nicht möglich, dieses Bündel von Energiefeldern in die vier Grundkräfte der mo­dernen Physik einzuordnen. Es wirkt aus einem durchdringenden oder koexistenten System jenseits von Raum, Bewegung und serieller Zeit.

4. Einige dieser weitgehend unidentifizierten und nicht gemessenen kosmischen Energien sind unter anderem als Elan Vital, Lebensenergie, Pneuma, radionische Energie, subtile Energie, Od, Prana, Äther, Psi-Materie, Orgon bezeichnet worden. Ähnlich der elektrischen Energie im Nervensystem scheinen diese Energien durch das Akupunktur-Meridian-System und die Nadis des ätherischen Körpers zu fließen.

5. Diese Energien könnten Formen von Licht involvieren, die mit dem Auge nicht wahrnehmbar sind. Einige werden durch den menschlichen Geist oder durch nicht-verkörperte Wesen beeinflußt. Spuren ihrer Anwesenheit sind unter gewissen Bedingungen fotografisch registriert worden.

6. Es gibt Hinweise dafür, daß diese Energiefelder, die zum Teil auch als morphogenetisch bezeichnet werden, alle Materie der mineralischen, pflanzlichen und tierischen Reiche organisieren. Ihre Aktivitäten sind eng mit dem 'Leben' verknüpft, mit jener alles durchflutenden Kraft und Intelligenz, die der Mensch Gott, universellen Geist oder kosmisches Bewußtsein nennt.

7. Die Wirkungen der einander durchdringenden subtilen Felder gehorchen nicht den thermodynamischen Gesetzen, sie sind negentropisch, d.h. sie steuern die Wahrscheinlichkeiten im Sinne von Ordnung, entgegen der Tendenz der sich selbst überlassenen unbelebten Materie, in ungeordnete Zustände überzugehen.

8. In einem einfachen Modell erscheint der Geist als Programmierer des menschlichen Ge­hirns, das sich als komplexester Computer der Welt qualifiziert. Das Mind-Matter-Interface ist während der Dauer des Lebens des physischen Körpers innerhalb seines 'ätherischen Körpers lokalisiert'.

9. Der Augenschein spricht dafür, daß der Geist des Menschen, seine Gedächtnisinhalte und Persönlichkeit (der 'Programmierer') den Tod des physischen Körpers überleben und in jenem 'raum- und zeitlosen', alles durchdringenden Kontinuum weiterwirken, in dem sie bereits agierten, bevor der materielle Gehirncomputer ausfiel.

10. Die bioplasmatischen Energiefelder kehren nach dem Tod in ihren diffusen oder ursprünglichen Zustand der Vorexistenz zurück. Deutliche Hinweise stützen die Annahme, die Seele, der Geist und die Persönlichkeit hätten bereits vor ihrer Einkörperung existiert.

11. Die Natur der menschlichen Koexistenz in den sogenannten 'geistigen Welten' ist Gegenstand der Überlieferungen aller Kulturen, die sich über die Jahrhunderte hinweg mit metaphysischen, esoterischen und spirituellen Lehren beschäftigt haben.

12. Die Fähigkeit des nachtodlichen menschlichen Geistes, sich zu erinnern und das normale Denken und Überlegen viele Jahre nach der Zerstörung des physischen Gehirns fortzuführen, ist durch die mediale und instrumentelle Transkommunikation umfassend dokumentiert.

Transkommunikation

Es lag nahe, daß sich George Meek auf der Basis seiner Hypothesen über die Natur des Menschen intensiv der Überlebensfrage widmete. Die kritische Bewertung der Tonbandstimmen hatte ihn davon überzeugt, daß die kurzen, vielfach gestörten und deshalb falsch interpretierten Passagen zu einer befriedigenden Kommunikation mit jenseitigen Wesenheiten ungeeignet sind, obwohl sie zum Trost trauernder Hinterbliebener beitragen können. Andererseits gab es im Umfeld speziell begabter Medien, wie beispielsweise Leslie Flint, die für jeden Anwesenden unmittelbar wahrnehmbaren, objektiven 'direkten Stimmen', die längere flüssige Dialoge mit Verstorbenen erlaubten.

In der Absicht, eine verläßliche technisch-gestützte Jenseitskommunikation zu realisieren, begann Meek in den 70er Jahren mit Versuchen, von verstorbenen Wissenschaftlern medial vermittelte methodische Hinweise zu erlangen. Die von den Elektronikern der 'Metascience Foundation' entwickelten speziellen Geräte brachten zwar einige Erfolge, sie führten aber nicht zu dem erhofften Durchbruch. Dieser gelang erst, nachdem Meek den medial begabten Techniker William O'Neil kennengelernt hatte, der in Zusammenarbeit mit dem 1967 verstorbenen ehemaligen NASA-Physiker Dr. George Jeffries Mueller eine Apparatur konstruierte, die (auf einer tonmodulierten 29 MHz-Trägerwelle) insgesamt 20 Stunden Zweiweg-Transkommunikation ermöglichte. Der amerikanische Starjournalist John G. Fuller hat in seinem Buch 'The Ghost of 29 Megacycles' die Höhen und Tiefen dieser Entwicklung minutiös nachgezeichnet.

Meek stellte die Ergebnisse des 'Spiricom'-Experiments 1982 im 'National Press Club' in Washington D.C. der unterschiedlich reagierenden Öffentlichkeit vor. Die an Hand der Daten des Spiricom-Manuals von anderen Experimentatoren nachgebauten Geräte versagten und ließen das Ganze als Schaustellerei erscheinen. Augenscheinlich hatten die Kritiker Meek's unübersehbare Charakterisierung der Versuche als 'Annäherung an ein elektromagnetisch-ätherisches System' nicht verstanden und die wesentliche Abhängigkeit der Ergebnisse von der Psyche des Operators außer acht gelassen. Dennoch war George der Meinung, dieser Durchbruch würde direkt oder indirekt zur Entwicklung der Transkommunikation beitragen, und er hat insofern Recht behalten, als seitdem in einer Reihe von Ländern Jenseitsmitteilungen über Radiogeräte, 'paranormale' Transdialoge, Fernseh-/Videobilder und Computertexte realisiert wurden. Dabei 'ersetzt Technik nicht die Macht des Gedankens', es gilt also bei diesen psychophysikalischen Wechselwirkungen weiterhin das Primat der seelisch-geistigen Komponenten. Zwei Jahre nach der bereits 1980 erschienenen aufschlußreichen Schrift 'After We Die, What Then?' (Was geschieht nach dem Sterben?) kennzeichnete George Meek die Bedeutung der Spiricom-Ergebnisse in Kurzform:

1. Zum ersten Mal in der menschlichen Geschichte wurde unanfechtbar bewiesen, daß der Tod nur das Tor zu einem fortwährenden Leben ist.

2. Es ist nunmehr gewiß, daß das individuelle Bewußtsein, das wir oft als Persönlichkeit be­zeichnen, in einer Umgebung frei von Krankheit und Schmerz weiter existiert.

3. Die unnütze und zerstörerische Furcht vor dem Tod, die tiefe Betroffenheit durch den Verlust eines geliebten Menschen und das Tabu, mit dem unsere Gesellschaft den Tod belegt hat, können entfallen. Gleiches gilt für die unproduktiven religiösen Dogmen, die jahrhundertelang das Leben zahlloser Personen durch die ihnen auferlegten Lasten von Furcht und Schuld ruiniert haben.

4. Das Wissen, daß Seele und Geist den Tod des physischen Körpers überleben, wird dem Menschen helfen, seine Gedanken und Emotionen zu verstehen, die weitgehend bestimmen, ob er Krankheit erfährt oder sich physischer und geistiger Gesundheit erfreut.

5. Jedes Individuum kann beginnen, sich klarzumachen, daß es ein bleibender Bewohner eines grenzenlosen Kosmos ist und keine seelenlose Ratte in einem Labyrinth oder eine körnerpickende Taube, wie die behavioristischen Verhaltenswissenschaftler behaupten.

6. Spiricom-Entwicklungen können Religion und Wissenschaft zum Besseren verändern.

7. In den vor uns liegenden Dekaden oder Jahrhunderten, wenn Spiricom zur Kommunikation mit den Mental- und Kausalebenen benutzt werden kann, wird der sterbliche Mensch Zugang zum Wissensschatz der Jahrhunderte erhalten.

Quelle
01.11.2008 19:04
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